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Scum Manifesto
Scum Manifesto
Verso
Solanas, Valerie und Ronell, Avital
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Pages
96 pp.
Language
English
Author
Valerie Solanas
Publisher
Verso
Date
2016-04-05
Binding
Paperback
ISBN
9781784784409
Dimensions
5.3 in x 0.2 in x 7.5 in
Klassische radikale feministische Aussage der Frau, die Andy Warhol erschoss „Das Leben in dieser Gesellschaft ist bestenfalls eine völlige Langeweile, und kein Aspekt der Gesellschaft ist für Frauen von Bedeutung. Für bürgerlich denkende, verantwortungsbewusste, abenteuerlustige Frauen bleibt nur, die Regierung zu stürzen, das Geldsystem abzuschaffen, vollständige Automatisierung einzuführen und das männliche Geschlecht zu vernichten.“ Empörend und gewalttätig wurde das SCUM-Manifest bei seinem Erscheinen 1968 weithin scharf kritisiert. Valerie Solanas, die Frau, die Andy Warhol erschoss, veröffentlichte das Buch im Eigenverlag kurz bevor sie zu einem berüchtigten Namen wurde und in eine Nervenheilanstalt eingewiesen wurde. Doch trotz all seiner Bitterkeit lässt es sich nicht als bloßes Geschrei einer lesbischen Wahnsinnigen abtun. Tatsächlich hat sich das Werk als weitsichtig erwiesen, nicht nur als radikale feministische Analyse, die ihrer Zeit weit voraus war – sie sagte künstliche Befruchtung, Geldautomaten, einen feministischen Aufstand gegen Unterrepräsentation in den Künsten voraus – sondern auch als eindrucksvolles Zeugnis für den Zorn einer misshandelten und verarmten Frau. In dieser Ausgabe überdenkt die Philosophin Avital Ronell in ihrem Vorwort die eindrucksvolle Überschwang dieses berüchtigten Textes.
