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Lex Talionis in Early Judaism and the Exhortation of Jesus in Matthew 5.38-42

Lex Talionis in Early Judaism and the Exhortation of Jesus in Matthew 5.38-42

Bloomsbury Publishing PLC

Davis, James

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Inkl. Steuern.

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Anzahl
Pages
210 pp.
Language
English
Author
James Davis
Publisher
Bloomsbury Publishing PLC
Date
2005-06-30
Binding
Hardcover
ISBN
9780567041500
Dimensions
6.14 in x 0.5 in x 9.21 in
In Matthäus 5,38-42 hebt Jesus die alttestamentliche Lehre von „Auge um Auge, Zahn um Zahn“ – dem Gesetz der Vergeltung – auf und gebietet seinen Jüngern, die andere Wange hinzuhalten. James Davis fragt, wie Jesu Lehre in diesem Fall zu den alttestamentlichen talionischen Geboten steht, wie sie sich zum Judentum der neutestamentlichen Zeit verhält und was Jesus von seinen Jüngern und der Gemeinde verlangte.

Ausgehend von alttestamentlichen Texten wie Levitikus 24, Exodus 22 und Deuteronomium 19 lässt sich überzeugend darlegen, dass das Gesetz der Vergeltung dort wörtlich verstanden wurde; mehrere Texte, insbesondere der Text aus Levitikus 24, liefern den stärksten Beleg für eine wörtliche und gerichtliche Anwendung. Doch im zweiten Jahrhundert n. Chr. und später war die jüdische rabbinische Führung im Wesentlichen einig, dass das Alte Testament keine wörtliche Vergeltung verlangte, sondern dass finanzielle Strafen in Gerichtsangelegenheiten an deren Stelle treten konnten. Dennoch gibt es Hinweise von Philo, Rabbi Elieser und Josephus, dass im ersten Jahrhundert n. Chr. die Anwendung der wörtlichen Vergeltung in gerichtlichen Fragen eine bedeutende und gangbare jüdische Sichtweise zur Zeit Jesu war.

Jesu Anweisung stellt eine andere Sichtweise dar als die alttestamentlichen lex talionis-Texte und möglicherweise auch als das Judentum seiner Zeit. Jesus gebietet das allgemeine Prinzip, nicht gegen den bösen Menschen zurückzuschlagen, und beabsichtigte, dass diese Lehre konkret angewandt wird, wie es sein eigenes Leben belegt.

JSNTS
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